Neues Bauen im Westen

Katalog zur Wanderausstellung, Haus der Architekten, Düsseldorf, 2019

Hg.: Thorsten Scheer, Verlag Walther König

Texte von Roman Hillmann, Frank Maier-Solgk, Thorsten Scheer, Christian Welzbacher 

Das Buch bietet verschiedene Lesarten der Frage, welchen Beitrag das Rheinland und Westfalen zu der Erzählung beigetragen haben, in deren Mittelpunkt das Bauhaus steht. Alle Texte verbindet neben ihrem Untersuchungsgegenstand der gemeinsame Kontext, den das Bauhaus und „der Westen“ teilen.
100 Jahre Bauhaus sind auch 100 Jahre Bauen im Westen!

Buch bei Verlag Walther König bestellen

Informationen zur Wanderausstellung bei bauhaus100.de

Neue Hochschulbauten in NRW

Die Zahlen sprechen für sich: 768 353 Studierende haben im Wintersemester 2016/17 die Universitäten und Hochschulen des Landes besucht – ein neuer Höchststand. Der Haushalt 06 Wissenschaft und Kultur, dessen Hauptanteil (ca. 5,6 Milliarden Euro in 2018) für den laufenden Betrieb der Hochschulen vorgesehen ist, ist der zweithöchste Landesetat. Und die Bedeutung von Bildung und Forschung gehört ohnehin zum wiederholt artikulierten Credo der Politik.

Den gesamten Text von Dr. Frank Maier-Solgk auf der Webseite der Architektenkammer NRW lesen

Heimat im Museum

Heimat im Museum: Foto Museum "Kult"
Das Museum „Kult“, Foto: Brigida Gonzàlez

Vom Dorf bis zur Kleinstadt: Kein Museumstyp ist in Deutschland so verbreitet wie das Heimatmuseum. Doch schwindende Besucherzahlen zwingen die Traditionshäuser dazu, sich neu zu erfinden – mit erfreulichen architektonischen Folgen.

Den ganzen Text von Dr. Frank Maier-Solgk bei dabonline.de lesen

Internationaler Architektenkongress 2018

Seit der Jahrtausendwende lebt mehr als die Hälfte der Menschen in Städten. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass es bis 2050 etwa 66 Prozent sein werden. Voraussichtlich wird es bis 2030 insgesamt 41 Megastädte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern geben. Der Globus wird zur Stadt. Ist dies eine apokalyptische Vorstellung oder eine organisatorische Notwendigkeit für das menschliche Zusammenleben? 

Der genaue Blick lohnt sich, denn die Wachstumsphänomene auf den Kontinenten unterscheiden sich durchaus: Während in den Entwicklungsländern die hohen Geburtenraten in den Metropolen selbst zu einem stetigen Anstieg der Bevölkerungszahlen führen, sorgen in den Industrienationen und insbesondere in Europa Migrationsprozesse für eine weitere Expansion wirtschaftlich erfolgreicher Städte und Agglomerationen. Gleichzeitig ist eine gegenläufige Entwicklung vor allem in den westlichen Industrienationen zu beobachten: Dort, wo die Wirtschaft schrumpft oder innerhalb weniger Jahre wegbricht, ist die Abwanderung Motor eines Niedergangs – mit Folgeerscheinungen wie Leerstand, Schrumpfung und Verwahrlosung.

Raum- und Stadtplanung sind Aufgabenfelder, die durch Interdisziplinarität geprägt sind. Diese wiederum löst besonderen Informationsbedarf aus. Gerade in Zeiten, in denen die Zuwanderung von Menschen in die europäischen Länder und insbesondere deren Metropolen und große Städte ganz neue Herausforderungen stellt, ist es für Architekten und Stadtplaner von großer Bedeutung, Fakten und Prognosen zu kennen, Vergleiche mit internationalen Entwicklungen zu ziehen und Tendenzen einordnen zu können.

Auf dem internationalen Architektenkongress „Megacity, Ghosttown und Suburbia. Das Phänomen Schrumpfung und Wachstum“, der im Mai 2016 auf der Ostseeinsel Usedom stattfand, haben sich Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus anderen Disziplinen einige Tage Zeit genommen, um die Entwicklung unserer Städte und deren Wachstums- und Schrumpfungsprozesse genauer zu analysieren. Das interdisziplinäre Kongressformat trug dazu bei, den Horizont über unsere eigene fachliche Perspektive hinaus zu weiten und zu fragen, welche Erkenntnisse Politiker, Unternehmer, Philosophen, Soziologen und Künstler zur künftigen Entwicklung unserer urbanen Strukturen gewonnen haben.

Auf fast 100 Seiten sind in der nun erschienenen Dokumentation zum Inselkongress auf Usedom die Vorträge und Kernaussagen der Referentinnen und Referenten zusammengestellt. Sie zeigen die vielfältigen Denk- und Forschungsansätze auf, die auf der Ostseeinsel präsentiert wurden.

Gesamten Text bei der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen lesen

Die Broschüre „Megacity, Ghosttown und Suburbia: Das Phänomen Schrumpfung und Wachstum – Dokumentation zum internationalen Architektenkongress 2016“ kann kostenfrei bei der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen bestellt werden (Mail an: info@aknw.de).

Auf diese Saudis können Sie bauen

In Saudi-Arabien sind vor allem deutsche Architekten für repräsentative Staatsbauten gefragt. Wie verträgt sich das eigentlich mit dem Selbstbild einer Zunft, die für sich in Anspruch nimmt, westliche Werte zu verkörpern?

Den gesamten Text von Dr. Frank Maier-Solgk bei welt.de lesen

Supergreen (a+u)

Ingenhoven Architects – Supergreen (a+u)

a+u ingenhoven architects. Tokio 2015.

supergreen® – ein Begriff, den ingenhoven architects geprägt haben und patentieren ließen – meint ein umfassendes Konzept von Nachhaltigkeit. Es misst dem Energie- und Ressourcenverbrauch grundsätzliche Bedeutung beim Bauen und Planen bei – vom Gebäudedesign über den  Materialeinsatz und dem Prozess der Konstruktion und Ausführung bis zur Gebäudeausrüstung. supergreen® schließt auch die Frage des Ressourcenverbrauchs für die gesamte Lebensdauer des Gebäudes ein, wobei die Primär- und Sekundärbilanzen der verwendeten Materialien, Baustoffe und Bauarten in die Betrachtung einbezogen werden.

Das Konzept supergreen® spiegelt auch den wachsenden Anspruch der Menschen im Hinblick auf die gesundheitlichen Faktoren ihrer täglichen Umgebung wider. Dies fängt mit entsprechend klimatisierten Arbeitsräumen an und hört bei lärmgeschützten Wohnräumen nicht auf. Die Versorgung mit frischer, natürlich temperierter Luft, ein gesundheitsförderndes Raumklima, Helligkeit, Ruhe, der unverstellte Ausblick vom Arbeitsplatz, all dies gehört ebenso zu den für das Wohlbefinden relevanten Faktoren wie ein ansprechendes Interior-Design, das Ästhetik mit Funktionalität verbindet. Das Konzept einer umfassend verstandenen Nachhaltigkeit, wie es supergreen® vorstellt, versteht sich daher in seinem Selbstverständnis als im Kern humanistisch, insofern es auf eine Architektur zielt, die grundlegende Bedürfnisse der Menschen erfüllen will.

Dörflich zentral

Die Vorzüge dörflichen Zusammenlebens haben Bestand, jedenfalls innerhalb der Stadt. Die Matthias-Claudius-Höfe in der Bochumer Innenstadt – als Modell integrativen und energiesparenden Mehrgenerationen-Wohnens mehrfach preisgekrönt – sind sowohl funktional als auch stadtplanerisch an der Struktur eines Dorfs orientiert. Gerade angesichts demografischer Entwicklungen hat das Projekt damit Vorbildcharakter.

Die gesamte Kritik von Dr. Frank Maier-Solgk auf db-bauzeitung.de lesen